Festhalten am Leben: Eine persönliche Reise

Willkommen bei Sorayacreative, wo ich heute über Liebe, Druck, Verlust und das unerschütterliche Festhalten am Leben schreibe. Begleiten Sie mich auf dieser ehrlichen Reflexion, die direkt aus meinem Herzen kommt.

Über Liebe, Druck

In mir liegt gerade alles eng beieinander: Liebe, Freude, Leid. Es fühlt sich an, als würde das Leben mich gleichzeitig tragen und herausfordern. Manchmal wird mir schmerzhaft bewusst, wie schnell alles vorbei sein kann – wie ein einziger Satz, eine Diagnose, ein Moment das Leben eines Menschen und das Leben aller, die ihn lieben, verändern kann. Krebs im Kopf, am Thalamus. Groß. Bedrohlich. Und plötzlich steht die Welt still. Es ist nicht fair, dass jemand, den man liebt, von heute auf morgen hören muss: Du wirst sterben. Es verändert alles.

Der Schatten des Verlusts

Ich selbst fühle mich ausgebrannt, müde, kraftlos. Als würde vieles einfach an mir vorbeiziehen, während ich versuche, Schritt zu halten. Ich bete zum Universum, zu Buddha, zu allem, was uns hört, dass es uns trägt, uns schützt, uns nicht fallen lässt.

Und gleichzeitig ist da diese andere Sehnsucht – die nach Nähe, nach einem Menschen, der jeden Tag bei mir ist. Jemand, dessen Augen ich morgens sehe, dessen Arm mich hält, jemand, bei dem ich endlich loslassen kann von all dem, was sich in mir dreht. Lieben und geliebt werden auf diese eine besondere Art, die das Leben leichter macht.

Dann ist da noch Hamburg. Der Druck, die Unsicherheit, die Wohnungssuche. Laika, die ich nicht einfach irgendwo lassen kann. Ein Hotelzimmer, während ich in der Schule bin – unmöglich. Ich will eine sichere Umgebung, ein Zuhause, das warm ist, schön ist, stabil ist. Und ja, das ist leichter, wenn man zu zweit lebt. Wenn man gemeinsam trägt, was das Leben einem hinwirft.

Das Festhalten am Leben

Ich bin froh, dass mein Körper bisher standhält, dass ich keinen gesundheitlichen Rückschlag bekommen habe – und ich bete, dass es so bleibt. Ich will nach Hamburg gehen, meine Schule machen, mich zurücklehnen können, endlich durchatmen. Glücklich sein. Am liebsten mit diesem einen Menschen, der mein Herz kennt.

Ich befinde mich im freien Fall, aber ich weiß: Ich lande wieder. Ich bin schon einmal gelandet. Und ich werde es wieder tun.